Hilfe, mein Hund ist weggelaufen – was tun?

Gassi gehen im Bürgerpark, an der Weser oder bei Ihnen zu Hause, und plötzlich ist es passiert: Ihr Hund brennt durch. Vielleicht ist er einem Tier hinterher gelaufen, der Jagdtrieb hat eingesetzt? Sie rufen, pfeifen, warten – alles vergeblich. So weit muss es allerdings nicht kommen. Denn zunächst einmal gilt: Ist Ihr Hund nicht zuverlässig abrufbar, also kommt er auf Ihren Ruf nicht immer zurück, sollten Sie ihn im Freien möglichst nicht von der Leine lassen. Wichtig ist, dass Sie Ihren Hund kennzeichnen und regstrieren lassen. Dafür gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder der Tierarzt tätowiert ihm unter Narkose eine individuelle Nummer am Schenkel oder im Ohr. Oder er injiziert vollkommen schmerzfrei einen Mikrochip ins Nackengewebe des Vierbeiners. Den Hund auf diese Art „chippen“ zu lassen, wird immer beliebter, da es keine Schmerzen verursacht. Der Eingriff ist vom Aufwand und Stressfaktor für das Tier vergleichbar mit einer kurzen Impfung. Der Chip, auch Transponder genannt, funktioniert mithilfe elektromagnetischer Wellen. Einmal vom Tierarzt aktiviert, übermittelt er eine individuelle, eindeutig diesem Hund zugeordnete 15-stellige Nummer, nicht aber Ihre persönlichen Daten (Name, Adresse, Telefon). Tierschutzvereine, Veterinäre, das Tierheim und oft auch die Polizeidienststellen haben entsprechende Lesegeräte, um die Daten gechippter Hunde auszulesen. Was passiert, wenn Ihr Hund Schäden anrichtet? Wer haftet? Natürlich machen Sie sich in erster Linie Sorgen um Ihren Vierbeiner selbst. Doch dieser kann, wenn er frei herumläuft, auch Schaden anrichten. Laut einem Gesetz haftet der Tierhalter, da er seine Aufsichtspflicht vernachlässigt. Das wird sehr schnell sehr teuer. Wenn Ihr Hund etwa auf die Straße läuft und einen Auffahrunfall verursacht, müssen Sie für die Schäden an den Fahrzeugen und die Behandlung möglicherweise verletzter Personen aufkommen. Achtung: Als Besitzer zahlen Sie sogar, wenn Ihr Hund zum Zeitpunkt des Ausreißens von jemand anderem beaufsichtig wurde. Sie tragen die gesamte Verantwortung für Ihr Tier. Daher lohnt es sich, derart unkalkulierbare finanzielle Risiken im Vorhinein absichern. Eine gute Hundehalter-Haftpflichtversicherung übernimmt Schäden von bis zu 30 Millionen Euro. Bei der Hundehaftpflicht der Allianz zum Beispiel sind auch Miteigentümer, Mithalter oder Hüter versichert, also etwa Freunde, die mit Ihrem Hund Gassi gehen. Wenn Ihr Hund selbst bei einem Unfall verletzt wird, stehen zudem häufig hohe Tierarztkosten an. Die Hundekrankenversicherung der Allianz übernimmt bis zu 80 Prozent der Kosten sowohl für ambulante Behandlungen (bis zu 1.000 Euro im Jahr), als auch für OP-Leistungen und deren Nachbehandlungen (bis zu 9.000 Euro im Jahr). Dabei haben Sie freie Tierarztwahl und einen lebenslangen Versicherungsschutz für Ihren treuen Vierbeiner. Weitere Informationen: Allianz Versicherung Jens Schmidt Alfred-Faust-Str. 17 c 28277 Bremen Tel. 0421-83673100

September 11, 2017